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  • Karina von Keitz

Wie ich vom Tourismus zum Coaching kam

Aktualisiert: Aug 21

Die meiste Zeit meiner beruflichen Laufbahn habe ich im Tourismus verbracht. Noch während meinem Masterstudium wurde ich Projektleiterin für barrierefreien Tourismus bei der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH. Danach war ich für Tourismus in Mainz verantwortlich als Abteilungsleiterin. Ich habe sogar ein Startup im Tourismus gegründet. Für Viele scheint meine Arbeit als Coach daher wie eine 180 Grad Wendung. Für mich ist es das nicht. Ganz im Gegenteil: Für mich ist Coaching die logische Fortsetzung dessen, was ich schon immer gerne gemacht und wofür ich mich schon immer interessiert habe: MENSCHEN!



Mein Kindheitstraum

Schon als Kind wollte ich Wissenschaftlerin werden: Ich wollte herausfinden, warum Menschen so ticken wie sie ticken – und wie man dafür sorgen kann, dass sie ein glückliches, gutes Leben haben. Das Thema war für mich so wichtig, dass ich direkt nach dem Abitur ein Praktikum bei einem Neurobiologen in den USA gemacht habe. Zu einer Zeit, als das Internet noch in den Kinderschuhen gesteckt hat und man Themen nicht so einfach recherchieren konnte wie heute. Für mich eine spannende Zeit: Ich war als 18-jähriges Kind vom Dorf mit allen möglichen Wissenschaftlern im Austausch und war sogar auf einem Vortrag eines Nobelpreisträgers. Mein Professor hat mir vorausgesagt, dass ich irgendwann Großes schaffen werde.


Wie kommt es, dass ich dennoch dieses spannende, hehre Ziel nicht weiterverfolgt habe? Mir geht es um die Menschen. Ich will Veränderungen bei Menschen – die Forschung war für mich nur Mittel zum Zweck. Ich konnte mir schlicht und ergreifend nicht vorstellen, dass ich jahrzehntelang mein Leben im Labor verbringe, um an Fruchtfliegen & Co zu forschen, statt mit Menschen zu tun zu haben. Für jemanden, der so gerne mit Menschen zu tun hat wie ich, war Grundlagenforschung schlicht der falsche Weg. Und so habe ich mein Biologiestudium geschmissen.



Der Weg zum Tourismus

Da ich nicht wusste, was denn der für mich richtige Weg ist, habe ich eher als Notlösung BWL und Marketing studiert. Ich wollte etwas machen, wovon ich später leben kann, womit ich breit aufgestellt bin und in unterschiedliche Richtungen gehen kann – wenn ich denn irgendwann weiß, was für mich die richtige Richtung ist.


So bin ich dann zum Tourismus gekommen. Eine Branche, in der sich alles um die Menschen dreht. In der es das erklärte Ziel ist, Menschen glücklich zu machen. In meinen Seminaren, Workshops, Vorträgen durfte ich mit einer Vielzahl von Touristikern und Studenten darüber sprechen, was man tun kann, um Angebote zu verbessern – um Gäste glücklich und zufrieden zu machen. Mein Spielfeld war die Barrierefreiheit. Für mich ein wunderbares Thema weil es (aus meiner Sicht) vollkommen unterschätzt wurde und bei meinem Einstieg vor 10 Jahren viel unentdecktes Potential brach lag. Vor 10 Jahren habe ich es mir zum erklärten Ziel gemacht, dabei zu helfen, dass dieses Potential gehoben wird, dass auch Menschen mit gesundheitlicher Einschränkung einen barrierefreien Urlaub machen können – und dass das Thema für Kunden und für Anbieter endlich sexy wird. Und so bin ich auf ein zweites Themenfeld gestoßen, das mir viel Freude bereitet: Unentdeckte Potentiale heben! Auch darum geht es beim Coaching.


Beim Tourismuscamp 2019



Warum jetzt Coaching statt Tourismus?

Ein Urlaub ist von kurzer Dauer. Ich will, dass Menschen nicht nur in ihrem Urlaub eine schöne Zeit haben und ihr Leben genießen. Viel spannender ist es doch, wenn Menschen auch in ihrem Alltag glücklich sind und genau ihr Ding machen.

Coaching habe ich bereits vor 13 Jahren kennengelernt. Und mich seither hobbymäßig mit psychologischen Themen, Hirnforschung und Coaching befasst. Vor 5 Jahren habe ich eine Weiterbildung zum Business Coach (IHK) gemacht. Aber eher mit dem Ziel, meine Seminare und Workshops besser moderieren zu können. Coaching zum Beruf zu machen – daran habe ich noch lange nicht gedacht. 2018 habe ich mich selbstständig gemacht als Beraterin im Tourismus und ein Startup gegründet. Mit dem Ziel, Potentiale im barrierefreien Tourismus zu heben, die brach liegen. Der Vorteil dabei: Ich kann mir meine Zeit frei einteilen. So habe ich mir viel Zeit genommen, um mich mit meinem Lieblingshobby Coaching intensiver zu beschäftigen.

Irgendwann wurde mir klar: Coaching kann nicht nur ein Hobby bleiben. Mein Lebensthema war immer die Frage, warum Menschen so ticken wie sie ticken. Und dass ich ihnen dabei helfen möchte ein glückliches, erfülltes Leben führen. Ich kenne bisher keinen besseren Weg, das umzusetzen, als mit Coaching.



Dem Tourismus bleibe ich auch weiterhin treu

Mit meinem Startup www.barrierefreierleben.de kann ich mit vielen Tourismusorganisationen zusammenarbeiten und gleichzeitig einen Mehrwert für Menschen mit gesundheitlicher Einschränkung schaffen. Das macht mir nach wie vor viel Spaß und gibt mir Erdung. Meine Erfahrungen aus der Businesswelt helfen mir, ein besserer Coach zu sein. Coachingkunden aus dem Tourismus haben nebenbei den Vorteil, dass ich genau weiß, wovon sie reden, wenn es um Herausforderungen im Job geht. Abgesehen davon habe ich im Tourismus so viele liebenswerte Menschen kennen- und schätzen gelernt, dass ich mir ein Leben ohne regelmäßigen Austausch mit ihnen nicht vorstellen will.


Und so, wie eine Mutter gleichzeitig mehrere Kinder hat – so werde ich meine beiden Business-Babys hegen und pflegen. Im Tourismus kann ich helfen, unentdeckte Potentiale zu wecken und für glückliche Kunden und Betriebe sorgen. Im Coaching kann ich Kunden helfen, ihre Potentiale zu entdecken und sie dabei unterstützen, ein glückliches, erfülltes Leben zu führen. Das tun zu dürfen – das erfüllt mich und macht mich zutiefst glücklich!


Eure Karina

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